Final - European Reggae Contest
Northern Lights - 14 years of dancehalls

Warrior Sound wurde im Sommer 2002 von Mattia und Selecta Ditch gegründet. Bereits kurze Zeit später wurden sie zum Resident...

Reggae Rajahs ist das erste indische Reggae Soundsystem. Es wurde 2009 von Diggy Dang, DJ MoCity und Mr. Herbalist gegründet...

Zion Train begannen ihre Karriere 1990. Sie mischen ihre Leidenschaft für den orthodoxen Dub Reggae der Sessions von Jah Shaka...

Nach der letztjährigen magischen Lektion in Sachen Geschichte des Reggae kommt der indiskutable Meister des 'Jugglin Style', des charakteristischen Selection...

Die vorletzte Nacht der 19. Edition des Rototom war ein Beispiel für gute Rhythmen und sehr energische Bands auf den drei Bühnen neben der Hauptbühne.
Das Publikum hat die Dancehall-Zone komplett ausgefüllt, wo man Ricky Tropper live geniessen konnte - den Jamaikaner, der Anfang der 90er zum Selector des legendären Killimanjaro Sound konvertierte. Er hat alle Anwesenden zum Tanzen gebracht, und während seines kompletten Auftritts hat er das Mikro kaum losgelassen.
Viel Reggae, Bashment, Dancehall und Soundclash - all das und vieles mehr boten Heavy Hammer, die aus einer kleinen Stadt in der Nähe von Lecce in Salento (Süditalien) hergekommen sind. Sie haben ihrer Herkunft, auch "kleines Jamaika" genannt, Tribut gezollt - denn die Kombo von Raffa, Gecky, Jangio, Lep, Boris, Kwasta und Gigi haben bewiesen, dass sie absolute Experten sind, wenn es um die Auswahl von Themen aus ihrer Dub Box geht: Dubplates voller Spass, die uns unter dem Mondlicht tanzen liessen.
In der Dub Station gab es viel spirituellen Reggae, Conscious Roots Reggae sowie 70er-Sounds gemischt mit Ska und Rocksteady. Das Warm Up lief unter Leones Humildes aus Barcelona, die nachher für Kenny Knots & Charly P Platz machten, begleitet von Mark Iration. Ausserdem war das Kollektiv Blackboard Jungle aus Frankreich dabei, die an diesem Abend zweimal drankamen. Die Leones haben u.a. mit "Dany Ites Dubstyle", "Alma Melódica" oder "Tomorrow And Always" überrascht.
Aus England hörten wir beim Auftritt von Kenny "Gimme Gimme", "Watch How The People Them Dancing", "Unbreakable", "Don't Let Them Break Your Heart"... grosse Themen bezauberten uns eins nach dem anderen.
Im Skaclub konnte man mit Clive Chin aufwarten, mit einer wirklich nennenswerten Session, bei der dieser Seltenheiten und Klassiker aus dem Hause Randy's auswählte. Chin war ein Pionier bei der Gründung des Dub als Musikform, und hat das in dieser Nacht wieder bewiesen.
Jamaican Memories aus Castellón überbrachten ihre positive Energie voll von gutem Reggae, Ska und Rocksteady. Sie erinnerten an den Sound des Rude Klub und boten eine Setlist an Themen, die den Motoren der Anwesenden einheizten.
Ein komplettes Spektakel war das von La Plana. Tony Face, der Kopf von Liquidator - der bekannten Diskographie von Ska, jamaikanischer Musik und ihren Abkömmlingen - kam aus Madrid und hat eine spezielle Auswahl geboten, welche seine Kenntnisse der Materie durch seine Erfahrung und den langlebigen Weg des Labels unter Beweis stellte. Zusammen mit Tony kam auch Lord Toaster.
Bei so viel Ansammlung an Talent war es für uns Anwesenden eine Nacht des Glücks.
Alberto Ramos | Übersetzt von "Betty" Bettina Becker