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Events

MAI
25

Final - European Reggae Contest

@ Komplex N°457 (Zürich, SW)

MAI
25

Fiesta benéfica jamaicana

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JUN
1

8º Concierto Solidario

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JUN
1

Northern Lights - 14 years of dancehalls

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Main Stage Rototom
Main Stage
Showcase Club Rototom
Showcase Club
Ska Club Rototom
Ska Club
Dub Station Rototom
Dub Station
Dancehall Rototom
Dancehall

Der solidarischste Bereich des Rototom

no-profit

Da ja das Rototom sich schon den Slogan „Viva la democrazia!" auf die Fahnen schreibt, erwarten wir auch von uns selbst, etwas für all die Non-Profit-Vereinigung und Organisationen mit sozialen Zielen und von kämpferischer Natur für ihre Idee zu tun. Jede in einem anderen Bereich tätig und oft von unterschiedlichstem Zweck, stellt das Rototom ihnen den No Profit-Bereich auf dem Festivalgelände zur Verfügung. Ein Areal, in dem jeder dazu eingeladen ist, sich mit anderen auszutauschen und an den Angeboten eines jeden Standes teilzunehmen.

Auch wenn sich alle Vereinigung zum Ziel gesetzt haben, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, gehen die konkret verfolgten Ziele doch teilweise recht weit auseinander: Von der Fürsorge für unsere Umwelt, dem Kampf gegen Rassismus und Intoleranz, über Integration und dem Zusammenleben verschiedener Volksgruppen und Kulturen, die Verteidigung von Menschenrechten, den menschlichen Fortschritt und Nachhaltigkeit im kleinen wie im großen, den Kampf gegen Hunger auf Erden, den Gesetze zum Kanabiskonsum bis hin zur Verwirklichung einer kritischen und demokratischen Gesellschaft. Ein breites Angebot, aus dem jeder nach seinen persönlichen Interessen wählen kann.

Doch das soziale Engagement und unsere Solidarität gehen natürlich über diese Stände noch hinaus. Ihr könnt an den Diskussionen und Foren, die vom Social Forum organisiert werden, oder an den angebotenen Aktivitäten teilnehmen. Beispielsweise wurde auf diese Weise die Modenschau für Safané auf die Beine gestellt. Die PAH hat Unterschriften gegen die aktuellen Kündigungsregelungen und für Sozialwohnungen gesammelt, so dass die Anfrage dem Kongress vorgelegt werden kann. Und das ist noch lang nicht alles. Arquitectura Se Mueve beispielsweise hat für das Social Forum verschiedenste Möbel aus recycelten Materialen gebaut. Sicherlich habt ihr die große Hängematte aus Fahrradrädern vor dem Social Forum schon bemerkt oder gar ausprobiert.

 

Vereinigungen jeglicher Art und für jedes Interesse

Intermón Oxfam ist eine der NGOs, die im No Profit-Bereich vertreten sind. Eine ihrer Voluntäre, die für die Mobilisierung der Gesellschaft zur Unterstützung der Delegation aus Castelló de la Plana zuständig ist, Carina Achilli, sagt dass „es sehr positiv für die Vereinigung" gewesen ist, einen Stand auf dem Festival aufbauen zu können, denn dieser ist eine gute Möglichkeit, „um eine große Zahl an Menschen zu erreichen. Bei Festivals und großen Events ist das immer gut möglich, weil einfach viele Menschen an einem Fleck zusammenkommen." Intermon nutzt ihren Stand, um für das Thema zu sensibilieren, die NGO bekannt zu machen und ihre Kampagne „Cresce", gegen das Land Grabbing, voranzutreiben. „Wir haben uns auch das Social Forum zu Nutzen gemacht, um einen Dokumentarfilm zu zeigen und Probleme zu diskutieren. Wir hatten bestimmt an die 40 Leute im Zelt. Darüber sind wir sehr glücklich, denn einfach ist es nicht, um 4 Uhr Nachmittags bei dieser Hitze überhaupt jemanden zu einer Diskussion zu motivieren. Es waren mehr Leute da, als bei Vorträgen, die wir bereits an verschiedenen Universitäten gehalten haben", sagt eine andere Voluntärn, Maria Victoria Porreca.

Movimento contro l'intolleranza nutzt ihren Stand, "um so viele Menschen wie möglich zu erreichen, ihre Botschaft hinauszutragen und über Kriminalität aus Hassmotiven wie den Rassismus oder Xenofobie zu informieren", erklärt einer der Voluntäre, Francesco Barbera. Ein Kollege aus dem Team, Jorge Moreno, unterstützt ihn in dieser Aussage: „Wir wollen Kommunikation vor jeden Akt der Gewalt stellen und gegen Waffen vorgehen". Um ihre Arbeit abzurunden, fand im Social Forum mit dem Präsidenten der NGO, Esteban Ibarra, dem Präsidenten der FELGTB, Toni Poveda, und dem der FERYP, Demetrio Gomez, ein Gespräch über Intoleranz statt. „Dank dem No Profit-Bereich können wir eine Menge Leute aus der Stadt, in der unsere NGO ansäßig ist, sowie aus aller Welt erreichen", sagt Moreno. Und dennoch, kritisiert Barbera, hat er „obwohl das Rototom sich deutlich für Demokratie und Werte wie Toleranz ausspricht, einige Male Sicherheitskräfte mit faschistischen und rechtslastigen Tattoos" gesehen. „Das ist irgendwie unstimmig."

Im No Profit-Bereich gibt es außerdem einen Stand, den sich zwei Organisationen teilen: Amics de Palanques und XAC (Xarxa Agricola di Castelló). Einer der Volontäre von Amics de Palanques, Marcos Campoy, meint, dass ihre Anwesenheit am Festival „sehr effektiv gewesen ist, weil die Besucher ihre Projekte wie Solarküchen und –öfen kennenlernen konnten. Du kannst den Leuten direkt erklären, wie alles funktioniert, und sie können sich mit eigenen Augen davon überzeugen – das kommt gut an. Immer wieder sind die Leute überrascht, wenn das Wasser dann tatsächlich kocht." Auch dank unserer Unterstützung können sie ihre Projekte wie die Wiederbewaldung in Form von Plantagen oder Aussamung weiter verbreiten.

Dies sind jedoch nur einige wenige der Vereinigungen und Organisationen des No Profit-Bereichs auf dem Festival – es gibt noch viele, viele mehr. So könnt ihr zu jedem Stand hingehen und euch über alles, was euch genauer interessiert, informieren. Einige von ihnen sind international aufgestellt, andere hingegen kümmern sich um ein sehr eingeschränktes Gebiet. Aber seht selbst:

 

Neben den Organisationen, die im No Profit-Bereich untergekommen sind, gibt es einige, die sich auch in anderen Bereichen befinden – so wie Vivir la Energía, die mit der Bio-Profit Kooperative OKAMBUVA zusammenarbeitet und ihnen etwas Platz für die Präsentation ihrer Arbeit gewährt. „Wir setzen uns für alles, was unter den Bereich Bio-Konstruktion fällt, ein und versuchen mit Bereichen wie dem Magico Mundo zusammenzuarbeiten: hier haben wir schon gemeinsam ein Lehmhaus mit den Kindern gebaut. Das war ein guter Weg, um unsere Arbeit für die Leute interessant zu machen", fasst eine Mitarbeiterin der Kooperative, Carles Amela, zusammen.

Altruismus und Einsatz für ehrenamtliche Projekte liegt ganz in deinen Händen. Du musst sie nur dafür öffnen und wirst schon nach kurzer Zeit entdecken, wo du die größte Hilfe sein kannst. Komm in den No Profit-Bereich und engagier dich in der Sache, die dir am meisten am Herzen liegt. Sich mit unserer Zukunft auseinanderzusetzen und sich für sie einzusetzen, war noch nie so leicht, du musst nur den entscheidenden Schritt machen.

Montse Rosell | Übersetzt von Alegra Kaczinski

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